Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Tischtennis – Stellenbörse des DTTB

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Tischtennis ist noch nicht bei allen Vereinen angekommen. Der DTTB bietet nun eine Stellenbörse an und forciert damit dieses Angebot.

Der BFD wurde 2011 als „Ersatz“ für den wegfallenden Zivildienst eingeführt. Das besondere dabei: Es gibt keine Geschlechter- oder Altersgrenzen. Der BFD kann im Bereich Sport (Vereine, Verbände, Kreise usw.) absolviert werden, unter anderem im Tischtennis. Die Vereine erhalten Unterstützung durch interessierte und motivierte Menschen, die sich sozial engagieren möchten. BFDler sind in der Regel ganztägig (39 Stunden) für zwölf Monate tätig.

Bundesfreiwilligendienst im Sport

Bundesfreiwilligendienst im Sport

Wie sehen Aufgaben eines Bundesfreiwilligen aus?

  • Unterstützung und Durchführung von Trainingseinheiten, Ausbau des Vereinsangebots
  • Betreuung von Schüler- und Jugendmannschaften
  • Kooperationen mit Schulen, Kindergärten und Jugendbegegnungsstätten
  • fester Ansprechpartner für Mitglieder und Eltern
  • Unterstützung der Haupt- oder Ehrenamtlichen bei organisatorischen Tätigkeiten
  • Unterstützung bei Veranstaltungsorganisation und -durchführung
  • Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
  • Gewinnung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter

Welche Qualifizierung erhält ein Freiwilliger?

Ein Freiwilliger nimmt während seines 12-monatigen Dienstes an 25 Bildungstagen teil. Dabei wird er für praktische Tätigkeiten im Verein ausgebildet. Unter anderem absolviert der BFDler eine Trainer-C-Lizenz, einen Erste-Hilfe-Kurs und diverse Seminare während der German Open.

Wie hoch sind die Kosten, was verdient ein BFDler?

Die Einsatzstelle muss mit Kosten von ca. 320 Euro pro Monat und Freiwilligen rechnen. Der Freiwillige erhält ein monatliches Taschengeld von 300 Euro und Sozialversicherungsleistungen, bei Bedarf auch ein Wohnzuschuss in Höhe von 100 Euro.

Wo gibt es freie Stellen?

Auf der DTTB-Website ist eine Stellenbörse verfügbar: http://www.tischtennis.de/vereinsservice/bundesfreiwilligendienst/stellenb_rse/

Wie kann man Einsatzstelle für den BFD werden?

Als Träger des BFD unterstützt der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) sowohl die jeweiligen Einsatzstellen als auch die Freiwilligen. Mögliche Einsatzstellen erhalten umfangreiche Unterstützung, Beratung und wertvolle Tipps. Kontaktieren Sie den DTTB.

Wo kann man sich weiter informieren?

Ansprechpartnerin ist die Referentin für Freiwilligendienste im DTTB, Karina Franz, Telefon (069) 695019-25 oder per E-Mail: bfd.dttb@tischtennis.de

Bei ihr erhalten sie auch den Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle. Alle nützlichen Infos finden Sie auch auf der DTTB-Website unter: www.tischtennis.de/bfd

Diese Informationen stammen aus dem Newsletter 01/2013 des DTTB. Nutzen Sie die Möglichkeit für Ihren Verein. Die Stellenbörse ist ein wichtiger neuer Baustein mit dem Vereine an geeignete Kandidaten kommen. Die Erfolgsberichte zu diesem Modell sprechen Bände. Gerade durch die Zusammenarbeit mit den Schulen sichern Sie auf Dauer die Zukunft für Ihren Verein!

Über BTTV

BTTV steht als Synonym für den Webmaster und Autor von BTTV - Tischtennis Kreis Hassberge: Bernhard Süppel. Dieser ist seit Juli 2000 Kreisvorsitzender im Tischtennis Landkreis Hassberge und hat diese Seite als Webarchiv für den Tischtennissport im Landkreis aufgebaut. Nachdem die offizielle Webseite des Kreisverbands zum BTTV umgezogen ist, verbleibt hier das Tischtennisarchiv des Kreises und die Seite wird sich zu einem Tischtennisblog wandeln. Mit Berichten über Material, Tischtennisregeln, zum Tischtennissport, etc. informiert Sie der Webmaster über interessante Dinge rund um den schnellste Ballsportart der Welt. Sie finden den Autor nun auch bei Google+.

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2 Kommentare
  1. Lina Paola Pena Carero sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit großen Interesse möchte ich mich für ein Bundesfreiwilligendienst bewerben.
    Ich habe Sportwissenschaften in meinem Heimatland (Kolumbien), studiert. Ich möchte ein Bundesfreiwilligendienst aus verschiedenen Gründen ableisten. Einer davon ist, mit meinen Kenntnissen und Fähigkeiten einen kleinen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Gesellschaft im sozialen Bereich zu leisten. Warum Deutschland? Ausländische Freiwillige werden angefordert, weil sie im sozialen Bereich benötigt werden, da auch in Deutschland die Zeiten für viele Menschen schlechter werden. Mich interessiert die deutsche Kultur und Geschichte sehr und ich möchte noch mehr dazulernen. Ich finde es wichtig, voneinander zu lernen und möchte mich daher als Person einbringen. Was ich mir erhoffe, ist, dass ich mich als Person selbst weiterentwickeln kann und weitere soziale Fähigkeiten erlerne. Des Weiteren kann ich so meine Deutschkenntnisse weiter verbessern.
    Leider habe ich bis jetzt keine praktische Erfahrung gesammelt aber würde gerne diese Erfahrung bei Ihrer Organisation erwerben.
    ich bin sicher dass durch diese Tätigkeit meine Kenntnisse erweitert werde und gleichzeitig Ihre Organisation unterstützen kann. ich arbeite jetzt als Aupair-Mädchen seit zehn Monaten in München. Nebenbei besuche ich den Sprachkurs an der Volkshochschule. Mein aktuelles Deutschniveau ist A2-B1.
    Ab 04.15.2013 würde gerne anfangen, ich benötige zwingend eine Unterkunft. Ich besitze keinen Führerschein.
    Ich bedanke mich und freue mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

    Mit freundlichen Grüßen
    Lina Paola Pena Carrero

    • BTTV sagt:

      Ich habe soeben unsere Geschäftsstelle in München gebeten mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Vielen Dank für Ihr Interesse! Im Kreis Hassberge liegen aktuell leider keine Stellenangebote vor.

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