Beim Thema zum Aufbringen langer Noppen auf das Tischtennisholz scheiden sich die Geister. Während die einen auf den leicheten Gebrauch von Klebefolien schwören, so ist diese für andere ein “Lustkiller”, da Ihnen die Rückmeldung zum Holz verloren geht. Da viele Noppen keine Textilunterlage haben, ist das direkte Aufkleben auf das Schlägerholz doch eher mühsam. Ehe man sich versieht kleben OX-Noppen aneinander und der Belag ist schnell zerrissen. Gerade der Insider von TT-Master hat einen sehr dünnen Gummi und neigt zum Reißen. Daher sollte man die richtige Klebetechnik für sich finden. Es empfiehlt sich z.B. nur das Holz mit den neuen Klebern auf Wasserbasis einzustreichen, so dass man die Noppen leichter verkleben kann.
Eine interessante Methode zum Verkleben von langen OX Noppen wird unter YouTube mit dem Titel “Dr. Neubauer Tischtennis Klebetechnik” (Table Tennis – How to Glue the Racket Rubber Long Pimples) vorgestellt:
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Der Vorstand Sport des Bayerischen Tischtennis-Verbandes teilt auf der Internetseite des Verbands zum Thema „Tests von Schlägern mit lösungsmittelhaltigen Stoffen“ folgendes mit:
Ab der Saison 2008/09 werden in allen Ligen auf Verbandsebene stichprobenartig Tests durchgeführt. Aus allen Spielen der Bayern- und Landesligen werden eine entsprechende Anzahl von Spielen gezogen, bei denen Tests unangemeldet durchgeführt werden.
Die Tests erfolgen gemäß der Handlungsrichtlinie Klebekontrollen des DTTB vom 23.10.2007, d.h.:
Kontrollen finden normalerweise vor dem jeweiligen Einzel oder Doppel statt (mehrfach während eines Mannschaftskampfes); bei positivem Befund einmalige Möglichkeit des Schlägerwechsels (der dann stets ebenfalls getestet wird).
Weigert sich ein Spieler, den Schläger zu wechseln, so ist das einzelne Spiel als verloren zu werten.
Kontrollen nach dem Einzel / Doppel nur in begründeten Verdachtsmomenten nach Entscheidung des Oberschiedsrichters, bei positivem Befund Verlust dieses einen Spiels
Die Tests werden nur von qualifizierten und bereits ausgesuchten Nationalen und Internationalen Schiedsrichtern (“BTTV-Tester”) vorgenommen und nicht von dem bereits vor Ort eingesetzten Oberschiedsrichter.
Getestet wird nur mit Geräten, die der jeweilige BTTV-Tester mit vor Ort bringt. Von Vereinen bereitgestellte Testgeräte werden nicht akzeptiert. Ebenso werden die eingesetzten OSR keine Tests durchführen – auch wenn ein Verein ein eigenes Testgerät besitzt.
Der BTTV-Tester unterstützt den OSR auch bei der Untersuchung der weiteren Belageigenschaften gemäß Internationale TT-Regeln A 4, insbesondere der Belagdicke.
Die Kosten für den Einsatz der BTTV-Tester müssen nicht vom Heimverein übernommen werden.
Gunther Czepera Vizepräsident Sport des Bayerischen Tischtennis-Verbandes
Darf weitergespielt werden, wenn ein Satz “abgeschenkt” wurde?
Man überlege sich folgende Spielsituation: Spieler A liegt im ersten Satz mit 0:9 hinten und merkt, dass er diesen Satz nicht mehr gewinnen kann. Er schenkt diesen Satz zum 0:11 ab ohne weiter zu spielen, berät sich mit seinem Coach und stellt sich zur weiteren Spielaufnahme auf die andere Seite. Muss Spieler B das Spiel fortsetzen oder hat er dieses Match gewonnen?
Dieser Sachverhalt ist in keiner Bestimmung von ITTF, DTTB oder tischtennis/landkreis-hassberge/”title=”Hassberge” >hassberge.de/tischtennis/bttv/”title=”BTTV” >BTTV geregelt! Jedoch ist aus Gründen der Fairness zu sehen, dass mit Abschenken eines Satzes auch das komplette Spiel verloren wird. Der Schiedsrichterausschuss des DTTB hat den Sachverhalt in einer Fragestellung zur Prüfung zum Erwerb der Bundesschiedsrichter-Lizenz mit dem Verlust des kompletten Spiels als Antwort zu obigen Sachverhalt festgehalten. Hätte die Sportgerichtsbarkeit ein Weiterspielen für möglich gehalten, so hätte dies im Umkehrschluss in einer Regelung nieder geschrieben werden müssen. Es kann sich daher kein Spieler auf eine fehlende Regelung in den Bestimmungen berufen und damit eine Weiterspielmöglichkeit ableiten.
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Welche Gründe gibt es für eine Spielunterbrechung?
Den meisten Spielern ist bekannt, dass man das Spiel bei einem Störball unterbrechen kann/muss. Doch was passiert, wenn ein Spieler seine Brille / Kontaktlinsen verliert, sein Schuh aufgeht oder die Stützbandage verrutscht. Wie hat hier der Zählrichter zu entscheiden?
Ziffer 3.2.5.4 der Internationalen Tischtennisregeln B hält fest: “Entweder der Schiedsrichter oder der Schiedsrichter-Assistent dürfen entscheiden, ob die Spielbedingungen auf eine Art gestört wurden, die das Ergebnis des Ballwechsels beeinflussen könnte.”
Es liegt also im Ermessenspielraum des Schiedsrichters oder dessen Assistenten (Zählrichter)! Sieht dieser eine Beeinflussung, so kann er das Spiel gemäß Ziffer 9.2.4 der Internationalen Tischtennisregeln A unterbrechen. Nach Ziffer 9.1.3 der Internationalen Tischtennisregeln A muss der Ballwechsel wiederholt werden, “wenn ein Spieler aufgrund einer Störung, die außerhalb seiner Kontrolle liegt, nicht auf- oder zurückschlagen oder sonst wie eine Regel nicht einhalten kann.”
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Darf zu Beginn des Aufschlags z.B. der Daumen die Platte berühren?
Ein Spieler macht sich zum Aufschlag bereit und hält den Ball in der flachen Hand. Dabei berührt der abgespreizte Daumen die Platte. Ist der Aufschlag regelkonform oder muss dem Gegner der Punkt zugesprochen werden?
Hier sind die Ziffern 5.2 und 6.1 der Internationalen Tischtennisregeln A heranzuziehen. Dabei darf jedoch der Beginn des Aufschlags und der Beginn des Ballwechsels nicht gleichgesetzt werden! Nachdem der Ballwechsel noch nicht begonnen hat, ist hier nur der Beginn des Aufschlags zu sehen. Schließlich kann sich der Spieler ja für einen anderen Aufschlag entscheiden, die Hand schließen und sich anderes zur Platte positionieren. Wirft der Spieler den Ball hoch, so berührt der Körper die Platte nicht mehr, so dass es sich um einen regelkonformen Aufschlag handelt.
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Stellen die Belagkleber der Firma Imperial eine Lösung für alle Varianten dar? Nach dem Verbot von lösungsmittelhaltigen Klebern gilt es nun neue Alternativen zu finden. Zwischenzeitlich sind etliche lösungsmittelfreie Produkte auf dem Markt. Eine interessante Entwicklung präsentierte dabei die Firma Imperial. Mit einer Belagkleberserie in drei Versionen (TT-25, TT-50 und TT-75) kann Geld und Arbeitsaufwand eingespart werden. Denn die unterschiedlich stark klebenden Produkte brauchen nur einmal aufgetragen werden und sind danach wieder verwendbar.
Der milchig und recht dünnflüssige auf Wasserbasis entwickelte, lösungsmittelfreie Belagkleber wird mit einem Pinsel (befindet sich fest am Schraubverschluss) aufgetragen. Im Vergleich zu den bisherigen Klebern muss man aber eine längere Trocknungszeit (ca. 15-20 Minuten je nach Raumtemperatur) einkalkulieren. Diese kann jedoch mit einem Fön oder Heizstrahler deutlich verkürzt werden. Der Kleber hält dann aber sicher und ermöglicht ein leichtes Abziehen der Beläge. Ohne weitere Säuberung oder erneutes Einpinseln der Beläge können diese dann auch nach mehreren Wochen problemlos auf ein anderes Holz montiert werden.
Imperial unterscheidet die drei unterschiedlich starken Kleber wie folgt:
TT-25 – leicht klebend; ideal für OX-Beläge (Beläge wellen sich nicht) und Beläge mit emfindlichen Schwammunterlagen
TT-50 – gut klebend; für alle Standardmontagen
TT-75 – stark klebend; speziell für versiegelte Hölzer
Zum Schutz der Tischtennis-Hölzer empfiehlt sich natürlich nicht nur beim TT-75 eine Lasur. Denn dadurch werden die Holzporen verschlossen. Dies verhindert das Eindringen von Wasser und Ausreißen von Holzfasern beim Abziehen des Belages.
Will man einen Belag auf verschiedenen Hölzern testen, so reicht das Aufbringen auf dem Belag aus. Will man den Belag nach dem Abziehen in der Regel nicht mehr verwenden, so kann man einen neuen Belag ohne erneuten Klebereinsatz auf das immer noch klebrige Holz leicht fixieren.
Das Abziehen eines Belages sollte langsam erfolgen, um Beschädigungen vorzubeugen. Bei empfindlichen Belägen hilft auch ein vorheriges Anwärmen mit einem Fön.
Der Insider von TT-Master dürfte nach dem Verbot der glatten langen Noppen für viele Spieler die beste Wahl sein. Gerade die Umstellung von Dr. Neubauers Super Block geht überraschend ohne Probleme von statten.
Gerade beim Blockspiel kann mit dem Insider durch ein „Abstechen von oben“ auch Schnittumkehr erzeugt werden, so dass ein Nachziehen kaum möglich ist. Aber auch mit dem Hinhalteblock sind erstaunlich kurze Returns möglich. Die Platzierung der Rückschläge kann mit diesem Belag sehr gut bestimmt werden. Das klassische Flattern der Bälle darf jedoch nicht mehr erwartet werden. Dafür springt der Ball recht flach ab, so dass der Rückschlag deutlich erschwert wird.
Gerade das Offensivspiel wurde von Spielern mit glatten langen Noppen meist vernachlässigt. Mit dem Insider von TT-Master ergeben sich nun erstaunliche Möglichkeiten. Neben den „Noppspins“ sind gerade auf leere Bälle oder Unterschnittbälle offene Konterschläge sehr gut zu spielen. Mit einer kurzen schnellen Konterbewegung kommen die Bälle ziemlich schnell beim Gegner an und springen ultraflach ab. Richtig platziert wird damit der ein oder andere Angriffsspieler sich schnell in der Verteidigung wiederfinden.
Derjenige der etwas offensiver mit seiner langen Noppe spielen will, ist auch mit dem Swing Back IF von TT-Master sehr gut bedient. Dies geht natürlich etwas zu Lasten der Kontrollmöglichkeiten beim Blockspiel. Aber hier sollte der “offensive” Noppenspieler einfach mal testen, welches Spiel er mit den beiden Belägen am besten aufziehen kann.
Das einzige Problem mit dem Belag sind jedoch aktuell die langen Lieferzeiten. Denn der kleine Hersteller kommt aktuell nicht mehr mit der Produktion nach.
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tischtennis/landkreis-hassberge/”title=”Hassberge” >hassberge.de/tischtennis/bttv/”title=”BTTV” >bttv-kreis-hassberge.de/bilder-uploads/2008/08/dimitrij-ovtcharov.jpg”>Mit einem starken Auftritt sorgte insbesondere Dimitrij Ovtcharov neben Christian Süß und Deutschlands Überflieger Timo Boll für den Gewinn der Silbermedaille. Auch wenn gegen Chinas Übermacht im Endspiel kein Kraut gewachsen war, so liegt das deutsche Männer-Team bei Olympia voll im Plan!
Als erster Deutscher Spieler konnte Dimitrij Ovtcharov mit einem äußerst knappen 4:3 Sieg über den Rumänen Adrian Crisan die Runde der letzen 16 beim Olympischen Tischtennisturnier in Peking erreichen.
Im Achtelfinale trifft die derzeitige Nummer 14 der Welt nun auf den Hong Kong Chinesen KO Lai Chak, der in der Weltrangliste der ITTF aktuell 18 Plätze hinter Ovtcharov platziert ist.
Auch Deutschlands Nummer eins Timo Boll gelang ein guter Einstand. Mit einem glatten 4:1 Sieg über den Nordkoreaner Kim Jung Hoon erreichte auch er das Achtelfinale. Sein Doppelpartner Christian Süß musste sich dagegen dem mehrfachen Europameister Vladimir Samsonov mit 0:4 geschlagen.
Leider war im Achtelfinale Schluss mit der Herrlichkeit der beiden deutschen Tischtennisspieler. Dennoch das Glücksgefühl über die Silbermedaille aus dem Mannschaftskampf wird die Gedanken an Olympia 2008 in Peking überdauern!
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